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Autor: Mark Fitter
Datum: 31.01.2012
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Parken in Berlin Friedrichshain zum 1. Mai

Er ist einer der In-Stadtbezirke Berlins: Friedrichshain. Hier tummelt sich die Szene der Stadt. Kneipen und alternative Lebensformen bilden eine sympathische, wenn auch manchmal skurril anmutende Symbiose. Angst um sein Auto oder einen sicheren Parkplatz braucht hier jedoch keiner haben. Selbst am 1. Mai ist hier sicheres Parken garantiert.

In der Nacht zum 1. Mai feiert Friedrichshain traditionell die Walpurgisnacht. Die Nacht, in der die Hexen der Stadt regieren. Verhext ist es aber nur in den Kneipen – einen schönen Platz zu bekommen, kann schon sehr schwer sein. Ganz anders sieht es mit dem Parken aus.

Parken in Berlin Friedrichshain zum 1. Mai ist kein Problem. Wir haben uns mit mehreren Anwohnern unterhalten, die alle bestätigten: Es ist laut, es ist schrill, aber Angst um sein Auto muss keiner haben, der in dieser Nacht in Friedrichshain parken will.

Bilder von brennenden Autos gibt es in Friedrichshain nicht. Läuft man durch die Straßen des Stadtbezirks, wird jedoch auch eis deutlich: das Parkplatzangebot ist nicht gerade üppig.
Doch wer nicht unbedingt einen kostenfreien Parkplatz am 1. Mai sucht, der findet in den verschiedenen Parkhäusern Friedrichshains einen sicheren Ort, sein Auto zu parken.

Und eins ist auch klar, wo die Jugend wohnt, wabert auch immer etwas Revolution durch die Berliner Luft. Keine Frage: Es kann schon einmal vorkommen, dass ein Müllcontainer brennt, doch in der Regel sind die gewaltsamen Proteste in den vergangenen Jahren doch sehr zurückgegangen. Unser Tipp: Wenn möglich, meiden Sie den Boxhagener Platz, wenn Sie keine Lust auf Autonome und Polizisten haben.

Der Bezirk Friedrichshain, der seit der Verwaltungsreform im Jahr 2001 nun Friedrichshain-Kreuzberg heißt, bekam seinen Namen vom Volkspark.

Eine der absoluten Sehenswürdigkeiten ist die „East Side Gallery“. Sie ist ein nach Öffnung der Berliner Mauer im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemaltes Stück der Hinterlandmauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree.

Die „East Side Gallery“ stellt mit einer Länge von 1316 Meter die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt dar. Die Künstler kommentierten in gut hundert Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90 in der ehemaligen DDR – hier wird die politische Wende künstlerisch verarbeitet.

Die „East Side Gallery“ ist der größte und bekannteste erhaltene Rest der Grenzanlagen der Berliner Mauer. Die eigentliche Grenze bildete an dieser Stelle die Spree. Die Galerie befindet sich an der so genannten Hinterlandmauer, die das Grenzgebiet nach Ost-Berlin hin abschloss.

Ab Dezember 1989 wurden in Berlin Verhandlungen über den Zusammenschluss der beiden deutschen Künstlerverbände, dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und dem Verband Bildender Künstler der DDR (VBK), geführt. Nach dem erfolgreichen Abschluss unter Leitung von Barbara Greul Aschanta, dem Sprecher des BBK Bodo Sperling und dem Sprecher des VBK der DDR Jörg Kubitzki wurde der Vorschlag von David Monti aufgenommen, als erstes gesamtdeutsches Kunstprojekt die Mauer an der Mühlenstraße von Künstlern aus allen Teilen der Welt bemalen zu lassen, und schließlich mit offiziellem Auftrag des Ministerrats der DDR die East Side Gallery gegründet.

Am 28. September 1990 wurde die Galerie eröffnet. 1991 wurde der als „East Side Gallery“ benannte Mauerstreifen unter Denkmalschutz gestellt.

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